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2026

    21.01.2026: Ausstellungsbesuch im Museum Frieder Burda
    „Impressionismus in Deutschland“

    Flyer Museum Frieder Burda (Download)

    Am 21. Januar 2026 unternahm der FBM Grötzingen mit 15 kunstinteressierten Mitgliedern einen gemeinsamen Besuch im Museum Frieder Burda in Baden‑Baden. Unter der fachkundigen Leitung von Frau Dr. Clemens erhielten wir einen tiefgehenden Einblick in die groß angelegte Ausstellung „Impressionismus in Deutschland. Max Liebermann und seine Zeit“

    Die Schau, die noch bis 8. Februar 2026 zu sehen ist, versammelt rund 100 Meisterwerke des deutschen Impressionismus und präsentiert neben dem zentralen Künstler Max Liebermann (1847–1935) zahlreiche seiner Zeitgenossen wie Lovis Corinth, Max Slevogt, Fritz von Uhde, aber auch wichtige Positionen von Malerinnen wie Dora Hitz, Sabine Lepsius und Maria Slavona

    Impressionistische Malerei, die ihre Wurzeln in der französischen Avantgarde der 1860er Jahre hat, besticht durch lebendige Farbigkeit, lichtdurchflutete Motive und eine skizzenhafte Pinselführung – Merkmale, die in der Ausstellung eindrucksvoll verdeutlicht werden. Die Werke zeigen eine große thematische Bandbreite von sonnigen Landschaften und Garten‑ oder Stadtszenen bis zu atmosphärischen Figurenbildern und Stillleben. 

    In der Führung gelang es Dr. Clemens, Bezüge zur künstlerischen Entwicklung unserer eigenen Region Grötzingen herzustellen: Die Malerkolonie Grötzingen, die wie viele andere Künstlergruppen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts den Austausch zwischen urbaner Moderne und ländlichen Landschaften suchte, teilt wesentliche Impulse mit dem deutschen Impressionismus – insbesondere in der freien Naturauffassung, der Lichtfokussierung und dem spontanen Duktus. Die Referenz zur Praxis der Freilichtmalerei und zur gemeinschaftlichen künstlerischen Arbeit wurde anschaulich hervorgehoben und eröffnete neue Perspektiven auf die Bedeutung dieser Strömungen für unsere eigene künstlerische Tradition.

    Besonders berührend waren die Darstellungen Liebermanns, etwa seiner berühmten Garten‑ und Landschaftsbilder, die den Künstler nicht nur als Maler, sondern als kulturellen Vermittler und Wegbereiter für den Impressionismus in Deutschland zeigen. 

    Der Besuch machte die faszinierende Vielfalt der impressionistischen Malerei erlebbar und bot unserem Freundeskreis reichhaltige Anregungen und Gesprächsstoff. Ein herzlicher Dank gilt Frau Dr. Clemens für ihre spannende und kenntnisreiche Führung.

    Text und Fotos (zum Vergrößern anklicken): B. Döhler

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