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Aktuell

06.03. – 12.04.2026: Ausstellung „Keramische Plastiken | Naturfarbenbilder“ im N6
Meggi Rochell und Eckbert Lösel

Plakat der Ausstellung

Für weitere Informationen bitte anklicken!

21.01.2026: Ausstellungsbesuch im Museum Frieder Burda
„Impressionismus in Deutschland“

Flyer Museum Frieder Burda (Download)

Am 21. Januar 2026 unternahm der FBM Grötzingen mit 15 kunstinteressierten Mitgliedern einen gemeinsamen Besuch im Museum Frieder Burda in Baden‑Baden. Unter der fachkundigen Leitung von Frau Dr. Clemens erhielten wir einen tiefgehenden Einblick in die groß angelegte Ausstellung „Impressionismus in Deutschland. Max Liebermann und seine Zeit“

Die Schau, die noch bis 8. Februar 2026 zu sehen ist, versammelt rund 100 Meisterwerke des deutschen Impressionismus und präsentiert neben dem zentralen Künstler Max Liebermann (1847–1935) zahlreiche seiner Zeitgenossen wie Lovis Corinth, Max Slevogt, Fritz von Uhde, aber auch wichtige Positionen von Malerinnen wie Dora Hitz, Sabine Lepsius und Maria Slavona

Impressionistische Malerei, die ihre Wurzeln in der französischen Avantgarde der 1860er Jahre hat, besticht durch lebendige Farbigkeit, lichtdurchflutete Motive und eine skizzenhafte Pinselführung – Merkmale, die in der Ausstellung eindrucksvoll verdeutlicht werden. Die Werke zeigen eine große thematische Bandbreite von sonnigen Landschaften und Garten‑ oder Stadtszenen bis zu atmosphärischen Figurenbildern und Stillleben. 

In der Führung gelang es Dr. Clemens, Bezüge zur künstlerischen Entwicklung unserer eigenen Region Grötzingen herzustellen: Die Malerkolonie Grötzingen, die wie viele andere Künstlergruppen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts den Austausch zwischen urbaner Moderne und ländlichen Landschaften suchte, teilt wesentliche Impulse mit dem deutschen Impressionismus – insbesondere in der freien Naturauffassung, der Lichtfokussierung und dem spontanen Duktus. Die Referenz zur Praxis der Freilichtmalerei und zur gemeinschaftlichen künstlerischen Arbeit wurde anschaulich hervorgehoben und eröffnete neue Perspektiven auf die Bedeutung dieser Strömungen für unsere eigene künstlerische Tradition.

Besonders berührend waren die Darstellungen Liebermanns, etwa seiner berühmten Garten‑ und Landschaftsbilder, die den Künstler nicht nur als Maler, sondern als kulturellen Vermittler und Wegbereiter für den Impressionismus in Deutschland zeigen. 

Der Besuch machte die faszinierende Vielfalt der impressionistischen Malerei erlebbar und bot unserem Freundeskreis reichhaltige Anregungen und Gesprächsstoff. Ein herzlicher Dank gilt Frau Dr. Clemens für ihre spannende und kenntnisreiche Führung.

Text und Fotos (zum Vergrößern anklicken): B. Döhler

07.12.2025: Kulinarische Lesung im N6 mit den VESPERADOS
In Himmelsschlupfpantoffeln zur Bescherung

Nicht zum ersten Mal suchten sie Grötzingen heim … Jetzt platzten die VESPERADOS auch noch in unsere besinnliche Adventszeit! Brachten Wolfgang Wegner und Johannes Hucke wenigstens was mit? Aber ja: Jede Menge literarisches Sternanis, belletristische Plauderplunderstückchen und lyrisches Stanniolpapier.

Wer live, im Internet (YouTube: @DieVesperados) oder in einem ihrer über 60 Bücher bereits mit ihnen zu tun hatte, war nicht überrascht: Sie beließen es nicht nur bei verbalem Weihnachtsdelikatessen, sondern verwöhnten uns auch mit richtigen Weihnachtsleckereien. Und auch der eine oder andere Weihnachtswein fand seinen Weg ins Publikum..

Das Fazit des Abends?
Ein zweiter Advent, wie er vergnüglicher kaum sein könnte.

Jüngst von den beiden erschienen:
„Was es eigentlich nicht gibt. Neue Schwarzwaldgeschichten.“
Zusammen mit Grimme-Preisträger Gert Steinheimer

Pressebericht:
Grötzingen Aktuell Nr. 50 vom 12. Dezember 2025, S. 5

Fotos: B. Döhler (zum Vergrößern anklicken)

22.11.2025: Kunstexkursion „Die Unzeitgemäßen“ im Bundesgerichtshof

Acht Vereinsmitglieder darunter die Vorstände Peter Mott und Rütger Boeddinghaus nahmen am 22.11.2025 an der von Herrn Dr. Matthias kuratierten Kunstausstellung der Künstler Ulrich J. Seckinger und Klaus Langkafel in den Räumen des Bundesgerichtshofs, dem ehemalig erbgroßherzöglichen Palais, teil.

Die Künstlergruppe „Die Unzeitgemäßen“ bestehend aus Reinhard Dassler, Helmut Goettl, Klaus Langkafel und Ulrich J. Sekinger hat sich 1984 in Karlsruhe manifestiert und ist aus den Karlsruher Realisten (ohne Waltraut Kniss, Tutilo Karcher und Herbert Kämper) hervorgegangen. Ihr Selbstverständnis empfanden sie als unzeitgemäß, da sie sich aus einem Perfektionsstreben im Sinne eines Schneller, Besser, Schöner auskoppelten, um Kunst im ursprünglichen Sinn der Alten Meister als Wunder und Wunden im Bildnis der Landschaft, des Stillleben und des Menschen zu schaffen.

Hervorragend arrangiert und in Eitempera verfertigte Stillleben mit allerlei Anspielungen auf menschliche Grundfragen, -bedürfnisse und Geschichte zogen uns in ihren Bann.

Text und Foto: Rütger Boeddinghaus 

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