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Aktuell

Vernissage und Verleihung des Kunstpreises des Freundeskreis Badisches Malerdorf Grötzingen e.V. an Wolfgang Rempfer am Freitag, 6.11.2026 um 19 Uhr N6


Begrüßung: Rütger Boeddinghaus, Vorsitzender, Laudatio: Richard Schindler

Für seine Ausstellung im Kunstfachwerk N6 entwickelt Wolfgang Rempfer einen Eingriff in die historische Raumstruktur des Hauses. Seine Installation reagiert unmittelbar auf die Architektur und verschiebt vertraute Blickachsen – der Ausstellungsraum wird selbst zum Material der Arbeit.

Auch die neue Fotoserie Zwerchfell richtet den Blick auf den Umraum. Gruppen von Trinkgläsern fügen sich zu neuen Körpern, während bonbonfarbene Flächen den Negativraum um sie herum sichtbar machen. Fotografien und bemaltes Glas überlagern sich zu einer überraschenden räumlichen Wirkung und setzen Rempfers Auseinandersetzung mit Raum auf einer zweiten Ebene fort.

Künstlergespräch:
Sonntag, 29. November 2026, 16:00 Uhr

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

„Mit schwarzen Segeln segelt mein Schiff …“

Verfolgt und vergessen:
Lieder von Ruth Poritzky, Richard Fuchs und Max Kowalski

Claus Temps, Gesang und Moderation
Heike Bleckmann, Klavier und Moderation

Freitag, 27. November 2026, 20 Uhr
Bürgersaal Grötzingen

Das moderierte Liedprogramm nimmt drei zu ihrer Zeit hoch angesehene Musikerpersönlichkeiten in den Blick, die durch die nationalsozialistischen Maßnahmen gegen Jüdinnen und Juden zunehmend in Vergessenheit gerieten: Die Karlsruher Sängerin und Komponistin Ruth Poritzky, die 1942 in Auschwitz ermordet wurde, den Karlsruher Komponisten und Architekten Richard Fuchs, der Anfang 1939 mit seiner Familie nach Neuseeland emigrieren konnte, und den Frankfurter Komponisten und Juristen Max Kowalski, der nach Inhaftierung in Buchenwald 1939 in London Zuflucht fand. Die Lieder der drei verfolgten jüdischen Komponisten dem Vergessen zu entreißen, ist das Anliegen von Claus Temps (Gesang) und Heike Bleckmann (Klavier).

20 Jahre Freundeskreis Badisches Malerdorf e.V.:

Das kulturelle Erbe weiterführen und Kunst und Kultur in Grötzingen ideell und materiell gestalten.

Im Januar 2006 wurde der Freundeskreis Badisches Malerdorf Grötzingen (FBM) aus der Taufe gehoben. Gründungsmitglieder waren u.a. dessen langjähriger Vorsitzender Siegfried König, sein Stellvertreter Hans-Peter Kühlwein, und Brigitte Nowatzke-Kraft als künstlerische Beraterin.

Zunächst wurden alle zwei Jahre stattfindenden Ausstellungen der Grötzinger Maler organisiert, später auch das neue Format „Offene Ateliers Durlach und Grötzingen“ durch den FBM fördert. Das Logo der Grötzinger Künstler wurde auch das des FBM: Drei dynamische Pinselstriche in rot, gelb und blau in einem Quadrat. Zahlreiche Exkursionen zu anderen Künstlerkolonien boten Mitgliedern und Gästen besondere, gemeinsame Erlebnisse. 2010 wurde der FBM Mitglied bei dem Dachverband der europäischen Künstlerkolonien EuroArt und ist mit seiner Arbeit in einen europäischen Kontext eingebunden.

2019 ging mit Unterstützung der Ortsverwaltung und des Kulturamtes ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: Das Fachwerkhaus Niddastr. 6, die Galerie N6 Kunstfachwerk wurde der Kunst und Kultur gewidmet. „Kultur braucht Räume und das N6 ist ein vorzüglicher Raum“, sagte Kulturbürgermeister Alfred Käuflein zur Eröffnung im Oktober 2019. Zum 20. Geburtstag des FBM unterstrich Dr. Käuflein „die Initiative des Vereins, wie sie Bund, Land und Stadt brauche“. Dazu zählen auch vertiefende Auseinandersetzung mit den bildenden Künstlerinnen und Künstlern und der Bildenden Kunst im Allgemeinen bei Vorträgen, Atelierbesuchen und Sonderausstellungen. „Die 2009 neu eingeführte, alle zwei Jahre vergebene Künstlerauszeichnung des FBM führte auch in Ateliers außerhalb von Grötzingen um den Blick zu weiten“, so Brigitte Nowatzke-Kraft im Rückblick. „Erster Preisträger war der Keramiker Stefan Holzmüller, der aufgrund einer schweren Erkrankung seine Ehrung nicht mehr erleben konnte“.

Ohne private und öffentliche Unterstüzung war das ehrenenamtliche Engagement des FBM nicht möglich gewesen. „Das ist Grund zur Freude und Grund, Danke zu sagen, denen, die uns ihre Aufmerksamkeit und manchmal Geld schenken, unseren Mitgliedern, Spendern und Sponsoren, den Kulturverantwortlichen der Stadt und der Ortsverwaltung, und zuletzt unserer neuen Stadteilkulturbeauftragten Katharina Oertel“ betonte der Vereinsvorsitzende Rütger Boeddinghaus. Siegfried König und seiner Frau wurden für ihr langjähriges Engagement in Abwesenheit geehrt und darüberhinaus die Vorsitzende der Kunstkommission Brigitte Nowatzke-Kraft und das Ehrenmitglied Jutta Leyendecker, die Ausstellungsverantwortliche Esther Klauke, sowie Eva Hirtler als Scout und Organisatorin für Kunstexkursionen und als Kunstkennerin.

Und: Wie geht es weiter?  

Dazu sagt der Vereinsvorsitzende: „Neben Laudatio und Künstlergesprächen wollen wir thematisch orientierte Vorträge und kleinere Symposien veranstalten. Ästhetische Bildung, Erfahrung und Erkenntnis bedarf der Erläuterung und des gegenseitigen Austauschs mit Künstlern, Kunsthistorikern, anderen Fachrichtungen und interessierten Laien. Die Verbindung mit der Kulturepoche der Künstlerkolonien soll differenzierter sichtbar gemacht werden. Der FBM beteiligt an der Ausrichtung der Grötzinger Kulturarbeit mit Ausstellungen, Besuchen von Galerien, Kunstsammlungen und Ateliers, Lesungen und Konzerten und will weitere Formate verwirklichen. Dabei sind wir sind offen für Veränderungen, mit einer Ausnahme. Wir wollen den Ruf des N6 als Ausstellungsort von künstlerischer Qualität und Originalität hochhalten und damit das N6 als Raum freier Kunstentfaltung. Diese ist zwar selbstverständlich, aber niemals unumstritten. Erfolg weckt Begehrlichkeiten. Bedarf schafft Abhängigkeiten. Kunst ist immer dann im höchsten Maß gefährdet, wenn sich Politik anschickt, diese zu regulieren! Wir haben die verantwortungsvolle Aufgabe, weiterhin einen wesentlichen Teil der Grötzinger Kulturarbeit zu gewährleisten, sind guten Mutes und haben Freude an unserer Arbeit. Wenn alle, die eine gute Zukunft wünschen, mitmachen, kann die Zukunft nur gut werden. Alle die dazu Lust haben, sind hierzu herzlich eingeladen!“

Text Rütger Boeddinghaus



Gemeinsamer Besuch der Ausstellung „Expressiv! Grafik von Dürer bis Schlichter“


Besuch der Ausstellung „Expressiv! Grafik von Dürer bis Schlichter“

Am Samstag, den 20. September, traf sich eine Gruppe unseres Freundeskreises im Kunstmuseum Karlsruhe (früher Städtische Galerie) zu einer Führung durch die Ausstellung „Expressiv! Grafik von Dürer bis Schlichter“. Aus den ungefähr 250 gezeigten Werken wählte unsere Führerin prägnante Beispiele aus, an denen sie die besondere Konzeption der Ausstellung deutlich machte: die direkte Gegenüberstellung einiger Arbeiten von Künstlern und Künstlerinnen ganz unterschiedlicher Epochen zum gleichen Thema, der Darstellung bestimmter Empfindungen wie Liebe, Leidenschaft, Wir-Gefühle, aber auch Schrecken und Aggression. So wurden uns  Bezüge bewusst zwischen zeitlich so weit von einander entfernten Künstlern und Künstlerinnen wie Rembrandt, Lucas Cranach einerseits und Karl Hubbuch, Käthe Kollwitz andererseits – um nur einige zu nennen. Angeregt durch den Überblick, den wir in der Führung gewonnen hatten, beschlossen mehrere Mitglieder unserer Gruppe, die Ausstellung ein weiteres Mal zu besuchen und sich so noch ausführlicher einzelnen Werken widmen zu können.

Text Eva Hirtler

Foto Rainer Knobloch

Werkschau Grötzinger Künstlerinnen und Künstler

Im Rahmen der Offenen Ateliers in Durlach und Grötzingen hat sich kurzfristig die Möglichkeit ergeben, vom 28. August bis 13. September 2026 in der Galerie Kunstfachwerk N6 eine Werkschau mit Arbeiten Grötzinger Künstlerinnen und Künstler zu präsentieren. Die von der Ortsverwaltung Grötzingen getragenen Ausstellung zeigt die Vielfalt der zeitgenössischen Kunst unseres Stadtteils.  
Die Ausstellung findet in Kooperation mit unserem Verein statt. Wir laden Sie herzlich zum Besuch ein.

Vernissage: Freitag, 28. August 2026, 19 Uhr

Bericht über die Lesung von Eva Klingler am 23.7.2026 im N6

Nicht immer nur Krimis

Eva Klingler, die Autorin von mehr als 40 Büchern, die meisten davon Krimis, las am Donnerstag, 23.7.26 in der Galerie N6 auf Einladung des Freundeskreises Badisches Malerdorf Grötzingen e.V.  aus ihrem Buch „Alsace, mon amour“. Eingangs berichtete sie über ihr Leben, wie sie zur Autorin wurde und welche Schritte für sie zum Entwickeln und Schreiben eines Buchs gehören.  Sie erklärte, dass „Alsace, mon amour“ ein etwas anderes Buch ist als die meisten ihrer bisherigen Werke. Sie habe einige Zeit mit ihrem Mann im Elsass gewohnt und dabei einen besonderen Bezug zu dieser Region gewonnen, aber auch versucht, die Handlung nicht nur auf rationale Erfahrungen aufzubauen. Mit wenigen Passagen stellte sie die handelnden Personen vor. Mit kurzen Erläuterungen zwischen den einzelnen Abschnitten führte sie ihre Zuhörer durch den Fortgang und las schließlich einen größeren Auszug vor, der im Kloster am Odilienberg spielt und der Handlung eine entscheidende Wendung gibt.

Während der Lesung entstand durch Fragen zwischen der Autorin und den Zuhörern ein Dialog, der zeigte, wie das Buch fesselt. Am Ende danken die Veranstalter für die spannende Lesung und Eva Klingler den Zuhörern für deren intensive Beteiligung, die auch ihr Lust auf Mehr im N6 mache.

Text Peter Mott, Fotos Rainer Knoblauch

Bericht über den Besuch der Ausstellung „Gezieltes Umherirren“
von Werken der Künstlerin Nanne Meyer am 4. Juli 2026 in der
Orangerie der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe

Dank guter Führung geriet das Umherirren der 14 Teilnehmer unseres Vereins durch die Ausstellung der Berliner Künstlerin Nanne Meyer tatsächlich weniger ungezielt. Die Exposition umfasst insgesamt über 500 Zeichnungen und Collagen, davon hat die Künstlerin ca. zwei Drittel der Werke speziell für diese Ausstellung geschaffen.
Zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion erkennt und nutzt Nanne Meyer Zufallsentdeckungen, die sie in Form und Inhalt zu nachdenklichen aber auch humorvollen Werken weiterführt (Serendipität). Aufgenommen wurde der Ausstellungsort in Gestalt der Orange als Sinnbild von Luxus, Vergänglichkeit und Wandel. Die Künstlerin zeichnet auf durchscheinendem Papier zum Teil beidseitig mit Bleistift und Japantusche, Pigmenten, Wasser und Gummiarabikum sowie Kreide (Gouache), Aquarell- und Acrylfarben und Schellack.

Dabei entfaltet sie eine zarte Poesie, die nicht auf Dinge oder Themen abzielt, sondern sie begleitet, einfühlt und sanft berührt. Man ist an die transitorische Lyrik eines Rilke erinnert, der die Dinge lieber singen hörte, als sie zu deutlich anzusprechen.
Nanne Meyer sagt, „wenn ich Wolken zeichne, zeichne ich das Unmögliche, das Unerreichbare, das Verhältnis zwischen luftig und fest, Greifbarkeit und Verflüchtigung, da und nicht da; ein Dazwischensein, vielleicht eine Sehnsucht, auf jeden Fall immer das, was man nicht zeichnen kann“.
Aber das ist der Künstlerin dann doch ausgezeichnet gelungen.


Text Rütger Boeddinghaus, Fotos Peter Mott

Lesung von Eva Klingler am 23.7.2026 19:00 Uhr im N6 aus ihrem Buch „Alsace mon amour“

Eva Klingler hat mehr als vierzig Bücher geschrieben, die meisten davon sind Krimis, die im weitesten Sinne in der Region spielen, aber nicht nur. Einige sind auch in Frankfurt oder am Bodensee angesiedelt. Die Serie um die Südstadtermittlerin Maren Meinhardt erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Ihr letztes Buch „Letzter Schachzug“ wurde in der Entstehung von den BNN, für die sie vier Jahre als Freie Mitarbeiterin arbeitet, mit regelmäßigen Artikeln begleitet. Dennoch liest Eva Klingler heute aus dem eher romantischen, wenn auch spannenden Buch „Alsace mon amour“, das auch in jüngerer Zeit erschienen ist.
Im Anschluss an die Veranstaltung beantwortet Eva Klingler gerne Fragen zum Krimischreiben und auch zum „Letzten Schachzug“. Eva Klingler ist verwitwet, lebt in Karlsruhe mit ihrem Hund Elfi und den beiden Katzen Mausi und Bandito. Für einige Jahre hat sie mit ihrem Mann in einem eigenen Haus im Südelsass gewohnt. Sie ist Gründerin der Theatergruppe „Klatschmohn“, die Stücke spielt, welche auf Kurzgeschichten von Eva Klingler basieren.

29.05. – 05.07.2026:
Ausstellung „skyblue (and sunny)“ im N6
Tim Bohlender und Daniel Bonaudo-Ewinger

Öffnungszeiten: Sonntags 14:00 – 18:00 Uhr

Künstlergespräch 05.07.2026, 16 Uhr

Niddastraße 6 | 76229 Karlsruhe-Grötzingen
Haltestellen KVV: Rathaus (Bus 21) | Bahnhof Grötzingen (S4, S5)

Künstlergespräch am 5.7.2026, 16.30 Uhr

Vernissage in der Galerie N6 am 29.5.2026

„Wir kennen uns schon länger“, sagt Daniel Bonaudo-Ewinger, aber jetzt hatten wir beschlossen, dass wir auch in einer Ausstellung gut zusammenpassen würden.“ Obwohl – oder gerade weil, wie Tim Bohlender meint: „meine Kunst genau das Gegenteil zu der von Daniel ist“. Gegensätze, die sich ergänzen, statt zu konkurrieren, wie aktuell im Kunstfachwerk N6 zu sehen ist. Die Grötzinger Galerie präsentiert sich mit ihrem schlichten Ambiente als gelungene Partnerin der beiden Künstler aus Kandel und Karlsruhe. So sieht das der Erste Vorsitzende des Freundeskreis Badisches Malerdorf Grötzingen Rütger Boeddinghaus: „Als ich durch die Ausstellung ging, fielen mir spontan Worte des Philosphen Wilhelm von Ockham, des Schriftstellers Antoine de Saint-Exupéry und des Malers Kasimir Malewitsch, ein, die sinngemäß lauten: Kunst besteht nicht darin, etwas hinzuzufügen, sondern darin, etwas wegzulassen“ und „Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn man nichts mehr hinzufügen, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.“ Im N6 ist dies sichtbar gelungen.

In ihrer Laudatio zur Ausstellungseröffnung wies Kunsthistorikerin und Redakteurin Sabine Adler auf die unterschiedlichen Techniken und Materialien der Werke Bonaudo-Ewingers und Tim Bohlenders hin. Daniel Bonaudo-Ewinger erklärt selbst: „Als ich von Berlin zurück in die Pfalz zog und mein Atelier in Omas alter Scheune aufschlug, konnte ich nicht mehr so malen wie bisher in der Großstadt. Der Ort hat mich interessiert, an ihm habe ich mich neu ausprobiert.“ So entstand auch die kleine gelbe Serie aus Acryl, Staub und Fingerspuren auf Büttenpapier, die am ersten Ausstellungstag für viel Gesprächsstoff sorgte. Die Südpfalz böte ein besseres Umfeld, um mit „Kunst Dinge in Gang zu setzten und etwas zu bewegen“, als die satte Metropole Berlin. Mit seiner Frau Patricia Bonaudo gründete er den Projekt- und Ausstellungsraum „Das Gute Leben – Galerie, Denkerei, Rurale Praxis“ in Kandel, in dem bis Ende 2023 wechselnde Ausstellungen junger, zeitgenössischer Kunst stattfanden und künstlerisches Schaffen im ländlichen Raum der Südpfalz erprobt wurde. 

„Ist es Typografie, oder doch Malerei, wie ich arbeite?“, fragt Tim Bohlender. Er misstraue seiner eigenen Hand und sei kein „Künstler der weißen Leinwand“. Bevorzugt arbeite er mit dem, „was schon da ist“, dann holt er aus seiner eigenen Arbeit Variationen, die er mit dem Vorhandenen in Kontext setzt. Die ato Galerie, eine digitale Plattform für zeitgenössische Kunst, stellt die Arbeiten des Künstlers so vor: Tim Bohlenders Arbeiten sind Unikate, die mit der Ästhetik technischer Reproduzierbarkeit spielen. In kleinen Formaten werden Gestaltungselemente der Gebrauchsgrafik wie Schrift, Schablonen, Symbole und Muster sorgfältig ausgewählt und in ihrer materiellen Ästhetik vorgestellt. Durch Reduzierung schafft Bohlender bildnerische Konzentration, kammerspielartig wird auf kleiner Fläche das „Interieur der Malerei“ zueinander in Beziehung gesetzt und austariert.

Der Freundeskreis Badisches Malerdorf Grötzingen e. V. lädt bis zum 05. 07. 2026 zur Ausstellung skyblue (and sunny) in der Galerie Kunstfachwerk N6. Die Ausstellung zeigt abstrakte, prozesshafte und reduzierte Malerei von Tim Bohlender und Daniel Bonaudo-Ewinger.
Tim Bohlender studierte Malerei und Grafik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Dort war er Meisterschüler von Prof. Marijke van Warmerdam.
Daniel Bonaudo-Ewinger ist Absolvent und war Meisterschüler an der Weissensee Kunsthochschule Berlin.

Öffnungszeiten Sonntags 14:00 – 18:00 Uhr; Niddastraße 6 | 76229 Karlsruhe-Grötzingen
Haltestellen KVV: Rathaus (Bus 21) | Bahnhof Grötzingen (S4, S5)

StS

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